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Radbekleidung


Die Rad-Botschafter

Er gewann die Österreich-Radrundfahrt und fuhr bei der legendären Tour de France mit. Warum aus dem Tiroler Thomas Rohregger ein Rad-Botschafter statt eines Skirennfahrers wurde, wie er das Rennrad gegen ein Studium tauschte und weshalb die Rad-WM 2018 für ihn die spannendste seit Langem wird.
Ein Portrait. Skirennfahrer sollte er werden. Davon träumte Thomas‘ Vater. Dass sein Sohn Jahre später einmal die Österreich-Radrundfahrt gewinnt, hätten sich wohl beide nicht erträumt. Bereits als Jugendlicher verliert der Kramsacher das Interesse am Skirennlauf, auch Fußball langweilt ihn: „Ich wollte mich auspowern, an meine Grenzen gehen und nicht nur 90 Minuten spielen.“ Über den Crosslauf und den Duathlon findet Thomas schließlich seine Berufung als Radrennfahrer.

Als er seine Leidenschaft für den Radsport entdeckt, ist Thomas knapp 20 Jahre alt. Eigentlich zu spät, um sich Hoffnungen auf eine Profi-Karriere zu machen. Der gebürtige Kramsacher versucht es trotzdem. 2008 gewinnt er die Österreich-Radrundfahrt. Er startet beim Giro d’Italia und der Vuelta in Spanien. Seinen schönsten Moment erlebt er bei der Zielankunft der Tour de France in Paris: „Wenn der psychische Druck nach diesen drei Rennwochen abfällt, dann ist das einfach gewaltig.“
Mit 30 beendet Thomas Rohregger seine Sport-Karriere. Er schließt sein Wirtschaftsrecht-Studium ab und beginnt ein Doktoratsstudium in Rechtswissenschaften. „Das hat mir einfach Spaß gemacht. Ich kann das nur jedem Sportler empfehlen, es ist super, wenn man nicht nur auf den Sport setzt“, sagt er heute. Nach wie vor ist er begeisterter Radsportler. Im Sommer unternimmt er Mountainbike-Touren mit Freunden, im Winter zieht es ihn auf Tourenskiern in die Berge. Am liebsten schwingt er sich aber aufs Rennrad und dreht eine Runde um den Wilden Kaiser.
Der Rennradsport ist Thomas noch immer ein Herzensanliegen – auch als Botschafter für das Radland Tirol, das 2018 Gastgeber der Rad-WM sein wird. Und das ist sicher auch Thomas‘ Verdienst, denn er hat den Streckenverlauf geplant, als es um die Bewerbung für die WM ging. Über 5.000 Höhenmeter müssen die Teilnehmer der Rad-WM 2018 bewältigen – eine neue Rekordmarke: „Es werden wohl die schwersten Weltmeisterschaften, die es jemals in der Geschichte des Radsports gegeben hat.“